Muttersproch-Gsellschaft lädt zu Bodensee-Geschichte(n)

Veranstaltung mit Sagen und Legenden von Ulrich Büttner und Egon Schwär am 15. November

Bodensee-Geschichte(n)
Bodensee-Geschichte(n) – unterhaltsam erzählt

Zwei bekannte Autoren hat die „Muettersproch-Gsellschaft“ am 15. November 2019 eingeladen. Bekannt sind sie in Konstanz sowohl für ihre unterhaltsamen Stadtführungen und auch als Autoren.
Ulrich Büttner und Egon Schwär wissen mit Sagen und Legenden die Zuhörer in den Bann zu ziehen. Sie entführen das Publikum ins Herz der Geschichte(n).
Veranstaltet wird die unterhaltsame Reise in die Geschichte und in die Geschichten von der Regionalgruppe Seealemannen der Muettersproch-Gsellschaft.
Veranstaltungsort ist die Domschule in Konstanz
Termin: 15. November 2019 um 19.30 Uhr in der.


Gäste sind bei den Seealemannen immer herzlich willkommen und können sich auch gerne per E-Mail: seealemannen@t-online.de oder
Telefon: 0 75 31/5 55 62 anmelden.

Die nächsten Seealemannen-Stammtisch-Termine sind: 15. Oktober 2019 „Dünnele-Essen“ und 5. November im „d’Quaker“.
Weitere Infos bietet: www.alemannisch.de

Muettersproch-Gsellschaft

Die Muettersproch-Gsellschaft, Verein für alemannische Sprache e. V., setzt sich seit über 50 Jahren
für die Wertschätzung, den Erhalt und die Pflege der heimischen Mundart in Südbaden ein. Zu
diesem Zweck ist der Verein mit seinen 2.750 Mitgliedern in vielen verschiedenen Bereichen aktiv.
Ein besonderes Anliegen ist dem Verein, das Prestige der Mundart zu fördern und Mundartsprecher zu ermutigen, ihre Sprache auch in außerfamiliären Situationen zu sprechen. Als Interessengemeinschaft der alemannischen Mundartsprecher förderte die Muettersproch-Gsellschaft in der Vergangenheit mit verschiedenen Aktionen, wie Unterschriftensammlungen und Öffentlichkeitsarbeit ganz allgemein, den Einsatz für mehr Mundart bei Funk, Fernsehen und Presse. Vor allem mit dem Aufkleber „Bi uns cha me au alemannisch schwätze“ erregte die Muettersproch-Gsellschaft in den 70er Jahren und danach große Aufmerksamkeit, die sich in der rasant steigenden Mitgliederzahl zeigte.
Das Vereinsleben der Muettersproch-Gsellschaft findet in den 13 Regionalgruppen statt, die auf ganz Südbaden verteilt sind. Von Offenburg über den Schwarzwald, Kaiserstuhl, Markgräflerland, Dreiländereck, Hegau bis zum Bodensee gibt es Gruppen, die sich auf regionaler Ebene treffen, Veranstaltungen durchführen und sich durch Öffentlichkeitsarbeit für die Mundart einsetzen.
Der Verein hat sich gerade in den letzten Jahren als Herausgeber wichtiger Bücher engagiert. So erschien im Jahr 2009 das „Alemannische Wörterbuch“ von Rudolf Post und Friedel Scheer-Nahor, das inzwischen vergriffen ist. Eine erweiterte Neuauflage ist in Planung. 2012 konnte das „Alemannische Liederbuch“ von Uli Führe und Stefan Pflaum veröffentlicht werden. Danach erschien eine CD mit Kindergeschichten in den verschiedenen Ausprägungen des Alemannischen.
Und zuletzt wurde ein kleines Taschen-Liederbuch mit viel gesungenen Liedern veröffentlicht.
Außerdem wird durch das Ausschreiben von Wettbewerben der Nachwuchs und das Schreiben und Musizieren in Mundart generell gefördert. In dem 2003 mit dem schwäbischen Mundartverein
„schwäbische mund.art“ ins Leben gerufene Arbeitskreis „Mundart in der Schule“, will die Muettersproch-Gsellschaft mehr Mundart in die Schulen bringen. So wird den Lehrern und Lehrerinnen ermöglicht, zur Gestaltung einer Doppelstunde einen Mundartkünstler in die Schule
einzuladen. Finanziert wird dies durch den Arbeitskreis „Mundart in der Schule“. Eine Broschüre in PDF-Form findet man auf www.mundart-in-der-schule.de zum Herunterladen.

Den Kontakt zu allen Mitgliedern des Vereins hält die zwei Mal im Jahr erscheinende Zeitschrift „Alemannisch dunkt üs guet“, ein abwechslungsreiches und informatives Heft.
Seit 2010 ist die Muettersproch-Gsellschaft mit ihrer Geschäftsstelle im Haus der Badischen Heimat in Freiburg in der Hansjakobstr. 12 untergebracht.

Bodensee-Geschichte(n)
Bodensee-Geschichte(n) – unterhaltsam erzählt
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