Neuer Vorstand bei den Seealemannen

Bei der Mitgliederversammlung der Seealemannen, einer Regionalgruppe der Muettersproch-Gsellschaft, am 15. März 2019 wurde der bisherige Dreier-Vorstand (Heidi Wieland, Claudia Reimann, Elfriede Hetka) wieder gewählt.

Als Kassiererin konnte Beate Neef-Beck gewonnen werden.

Auf dem Foto von links nach rechts: Beate Neef-Beck, Heidi Wieland, Claudia Reimann, Elfriede Hetka).

Die Muettersproch-Gsellschaft setzt sich für den Erhalt des alemannischen Dialekts ein. Interessierte sind jederzeit gerne willkommen und können uns z. B. bei den monatlichen Stammtischen kennenlernen. Nähere Informationen gibt es unter www.alemannisch.de;

Kontaktaufnahme ist möglich unter seealemannen@t-online.de oder Tel. 0 75 31/5 55 62 sowie 0 75 51/9 49 69 26

 

Die Muettersproch-Gsellschaft

Die Muettersproch-Gsellschaft, Verein für alemannische Sprache e. V., setzt sich seit über 50 Jahren für die Wertschätzung, den Erhalt und die Pflege der heimischen Mundart in Südbaden ein.
Zu diesem Zweck ist der Verein mit seinen 2.750 Mitgliedern in vielen verschiedenen Bereichen aktiv. Ein besonderes Anliegen ist dem Verein, das Prestige der Mundart zu fördern und Mundartsprecher zu ermutigen, ihre Sprache auch in außerfamiliären Situationen zu sprechen. Als Interessengemeinschaft
der alemannischen Mundartsprecher förderte die Muettersproch-Gsellschaft in der Vergangenheit mit verschiedenen Aktionen, wie Unterschriftensammlungen und Öffentlichkeitsarbeit ganz allgemein, den Einsatz für mehr Mundart bei Funk, Fernsehen und Presse. Vor allem mit dem Aufkleber „Bi uns cha me au alemannisch schwätze“ erregte die Muettersproch-Gsellschaft in den 70er Jahren und danach große Aufmerksamkeit, die sich in der rasant steigenden Mitgliederzahl zeigte.
Das Vereinsleben der Muettersproch-Gsellschaft findet in den 13 Regionalgruppen statt, die auf ganz Südbaden verteilt sind. Von Offenburg über den Schwarzwald, Kaiserstuhl, Markgräflerland, Dreiländereck, Hegau bis zum Bodensee gibt es Gruppen, die sich auf regionaler Ebene treffen, Veranstaltungen durchführen und sich durch Öffentlichkeitsarbeit für die Mundart einsetzen.
Der Verein hat sich gerade in den letzten Jahren als Herausgeber wichtiger Bücher engagiert. So erschien im Jahr 2009 das „Alemannische Wörterbuch“ von Rudolf Post und Friedel Scheer-Nahor, das inzwischen vergriffen ist. Eine erweiterte Neuauflage ist in Planung. 2012 konnte das „Alemannische Liederbuch“ von Uli Führe und Stefan Pflaum veröffentlicht werden. Danach erschien eine CD mit Kindergeschichten in den verschiedenen Ausprägungen des Alemannischen. Und zuletzt wurde ein kleines Taschen-Liederbuch mit viel gesungenen Liedern veröffentlicht.

Außerdem wird durch das Ausschreiben von Wettbewerben der Nachwuchs und das Schreiben und Musizieren in Mundart generell gefördert. In dem 2003 mit dem schwäbischen Mundartverein „schwäbische mund.art“ ins Leben gerufene Arbeitskreis „Mundart in der Schule“, will die Muettersproch-Gsellschaft mehr Mundart in die Schulen bringen. So wird den Lehrern und Lehrerinnen ermöglicht, zur Gestaltung einer Doppelstunde einen Mundartkünstler in die Schule einzuladen. Finanziert wird dies durch den Arbeitskreis „Mundart in der Schule“. Eine Broschüre in PDF-Form findet man auf www.mundart-in-der-schule.de zum Herunterladen.

Den Kontakt zu allen Mitgliedern des Vereins hält die zwei Mal im Jahr erscheinende Zeitschrift „Alemannisch dunkt üs guet“, ein abwechslungsreiches und informatives Heft.
Seit 2010 ist die Muettersproch-Gsellschaft mit ihrer Geschäftsstelle im Haus der Badischen Heimat in Freiburg in der Hansjakobstr. 12 untergebracht.

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